Fotovoltaik in modularer Bauweise – von Jörg Trübl, CEO der MABEWO AG, Schweiz

Technische Erfolge können mitunter auch ungeahnte Nachteile haben. So führt die Möglichkeit der Massentierhaltung mittels komplexer Ver- und Entsorgung einerseits zu effektiver und kostengünstiger Produktion von Nahrungsmitteln. Nachteile sind jedoch Umweltschäden aller Art. Die Politik steuert dagegen. Das deutsche Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit fördert Projekte, welche der europäischen Klimaschutzrichtlinie und der Nachhaltigkeitsoffensive entsprechen. Eines der großen Probleme der industriellen Landwirtschaft heute sind zu viel Gülle aufgrund der Anzahl der Tiere. Die industriellen Viehzuchtbetriebe durchbrachen die Möglichkeit, Dung und Tierurin einfach auf dem Lande abzusetzen. Bei normalen Mengen werden die Nährstoffe vollständig durch die Pflanzen aufgenommen. Wird übermäßig gedüngt, werden lösliche, überflüssige Stoffe wie Nitrat ausgewaschen und gelangen so ins Grundwasser und in die Gewässer. Die Gewässer drohen umzukippen. Gülle muss aus ökologischen und rechtlichen Gründen teils lange zwischengelagert werden und teils weit transportiert werden, um sie zu entsorgen. Strenge Gesetze, aufwändige Aufsicht und hohe Kosten sind die Folge der sogenannten Überhangsgülle.

Innovation in Sachen Gewässerreinhaltung

Kreislaufsysteme sind hier angezeigt, wie die Idee des Unternehmens NDM (Kreis Borken, Nordrhein-Westfalen, Deutschland) aus Überhangsgülle mittels eines mehrstufigen mechanisch-biologischen und thermisch-chemischen Prozesses nutzbare Stickstoffverbindungen zu gewinnen. Die Energie, die hierfür benötigt wird, kommt zu fast 90 Prozent aus der Anlage selbst. Die Gülle-Aufbereitung ist eine große technologische und umweltschutztechnische Herausforderung, weil durch die Phosphate der Stickstoffeintrag stärker und so das ökologische Gleichgewicht der Seen und Fließgewässer empfindlich gestört wird. Hohe Kosten entstehen durch den notwendigen Transport von Gülle zu anderen Absetzorten. Technologie macht es hier möglich, am Entstehungsort ohne Transportaufwendungen und mit einer sehr guten Energiebilanz einen Wertstoff herzustellen. Hoffnung gibt diese Idee, die damit auch Kosten spart und die Umwelt schont. 

MABEWO Produktionsmodule – Umweltschutz konsequent weitergedacht

Greendome

Unabhängig von den ethischen Fragen der Massentierhaltung und der Bewältigung der daraus entstehenden Entsorgungsprobleme geht die Technologie der MABEWO AG wesentlich weiter. Hier entstehen Solar-Domes, die Energie aus der nachhaltigsten Quelle schöpfen und lagern; aus der Sonne. Sonnenlicht steht praktisch unbegrenzt zur Verfügung. Die so gewonnene Energie kann gespeichert und vor Ort direkt genutzt werden. In den modularen Anlagen ist die Produktion von Nahrungsmitteln möglich. Wasser kann die Anlage selbst gewinnen, Abwasser entsteht eher gar nicht. Durch die optimalen Bedingungen können hochreine Grundlagenprodukte z. B. für medizinisches Cannabis hergestellt werden. Die Module sind transportabel, beliebig zusammenstellbar und können weltweit aufgestellt werden.  Dipl.-Ing. und CEO der MABEWO Jörg Trübl äußert hierzu: “Zusammen die Welt ein bisschen besser machen – Wie aus einem linearen Wirtschaftssystem einer Wegwerfgesellschaft, die nur 10 Prozent der Stoffe recycelt, eine ökologische Kreislaufwirtschaft werden kann, die den Menschen und ihren ökonomischen Interessen dient. Das ist die Idee des Unternehmens MABEWO.“

Indoor-Farming statt Massentierhaltung

Um die Welt ein wenig besser zu machen, ist es möglich, Technik intelligent einzusetzen. Das Beispiel der weltweit größten Indoor-Farm, die in den Vereinigten Staaten von dem Unternehmen AeroFarms in Newark, New Jersey, betrieben wird, ist ein herausragendes Beispiel für die Nutzung ingenieurtechnischer Methoden zur Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln. Das angebaute Blattgemüse wächst auf einem Substrat aus recycelten Plastikflaschen. Die Wurzeln werden von unten mit Wasser besprüht, wodurch nur 1/20 der üblichen Wassermenge benötigt wird. Durch die Indoor-Methode sind keine Pestizide notwendig. Nährstoffe und Düngemittel werden in optimierter Form zur Pflanze geführt. Die Beleuchtung liefert genau die Wellenlänge, die das Gemüse benötigt. Das Unternehmen AeroFarms weist aus, dass seine Erträge 390-mal so hoch seien wie die Landwirtschaft auf den Feldern. „Ähnliches schafft die MABEWO, denn unsere Anlage funktioniert technologisch ähnlich. Beim Indoor-Farming können wir bei ähnlicher Effizienz die Vorteile der Modultechnologie nutzen. Nahrungsmittel können vor Ort ökonomisch und ökologisch produziert werden. Der Flächenverbrauch ist minimal.“ Jörg Trübl hierzu: “Massentierhaltung hat schlimme Folgen für die Umwelt, es ist gut, dass wir mit der Technologie der Stickstoffgewinnung eine Musteranlage in Europa haben, die das Problem der Übergülle löst. Mittels Aquaponik-Verfahren können wir in unseren Modulen Fische züchten, deren Ausscheidungen als Dünger für Pflanzen dienen. Wir von MABEWO meinen: wir zeigen Zukunftsgeist, indem wir mit mobilen, autarken Indoor-Farming Anlagen maximale Effizienz bei minimaler Umweltbelastung erreichen.”

 

V.i.S.d.P.:  

Jörg Trübl 
CEO der MABEWO AG

 

Die MABEWO AG steht für Nachhaltigkeit. „Make a better world“ investiert in die Zukunft und schafft die Lebensgrundlage indem grundlegende Bedürfnisse abgedeckt werden: MABEWO nutzt Fotovoltaik Anlagen zur Wasser- und Stromproduktion. MABEWO ist ein verlässlicher lokaler Dienstleister, der die Lebenssituation der Menschen verbessert und Arbeitsplätze schafft. Herr Jörg Trübl ist ausgebildeter Umweltingenieur und verfügt über 20 Jahre praktische und wirtschaftliche Erfahrungen in der Unternehmensführung als Berater, Coach und CEO von KMUs in Europa. Weitere Informationen unter: https://www.mabewo.com/ 

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