Auf Spurensuche: Geschichte, Anbau und Handel mit Gewürzen – von ehemals wertvollen Handelsgütern zum alltäglichen Gebrauch – Anmerkungen von Jörg Trübl, CEO der MABEWO AG, Schweiz.

Die menschliche Nutzungs-Geschichte der Kräuter reicht bis in die graue Vorzeit zurück. Studienergebnisse gehen davon aus, dass wildwachsende Heilpflanzen und würzige Blätter, Wurzeln oder Samen, die den Speisezettel bereichern, schon den Menschen der Steinzeit bekannt waren. Genaue Beobachtungen und die daraus resultierenden gesammelten Erfahrungen vieler Generationen vermitteln ein verlässliches Wissen. In den Pfahlbauten aus der Jungsteinzeit in Uhldingen am Bodensee wurden bei Ausgrabungen Samenkörner von Mohn, Angelika und Kümmel gefunden. Jahrtausende vor der Zeitenwende trugen bereits Chinesen und Samurai ihr Wissen von den heilsamen Eigenschaften zusammen und schrieben es für die Nachwelt auf. In Indien, Ägypten und Babylon wurden ebenfalls Arzneipflanzen gesammelt und kultiviert. Im heutigen Garten und der Küche gelten zum Beispiel Thymian, Kümmel, Lorbeer, Dill oder Fenchel als überlieferte Zeitzeugen.

Europäische Kräutergärten und Nutzung der Gewürze – Einfluss Handelsrouten

Die Grundlagen der mitteleuropäischen Kräutergärten wurden in der griechischen und römischen Antike gelegt. Berühmte Ärzte und Botaniker erforschten die Heilpflanzen ihrer Heimat. Hippokrates, Theophrastus, Galenos und Dioskurides beeinflussten bis zum Beginn der Neuzeit die Medizin und die Pflanzenheilkunde des Abendlandes. Gewürze zählten neben Gold, Seide und Edelsteinen zu den wertvollen Handelsgütern der Welt. Römische Soldaten erhielten diese Handelsgüter beispielsweise als Besoldung und verbreiteten die Gewürze auf ihren Militärrouten. Zudem waren die wertvollen Gewürze und Kräuter wegen ihrer Kostbarkeit weltweit begehrt. Handelsrouten entstanden wie beispielsweise die Salzstraße, die Zimtroute oder die Seidenstraße.

Ein langer Weg bis in den europäischen Kräutergarten

Die Praxis des Kräutergartens in Europa stammt von Benediktinermönchen. Diese wanderten über die Alpen gen Norden mit dem Ziel der Bekehrung der Germanen und Franken. Neben dem christlichen Wort brachten diese Mönche in ihrem Reisegepäck die Samen wichtiger Heil- und Würzpflanzen, die in den Ländern rings um das Mittelmeer heimisch waren, mit. Salbei, Knoblauch, Thymian, Rosmarin, Raute und viele andere wertvolle Kräuter wuchsen in den Klostergärten des Mittelalters.

Später trug Kaiser Karl der Große ebenfalls zur Verbreitung der würzigen Pflanzen bei, die Küchen und Hausapotheken bereicherten. In seinem berühmten „Capitulare de villis“, einer Verordnung für die kaiserlichen Landgüter, ließ er im Jahre 812 n. Chr. genau beschreiben, welche Kräuter im Garten angebaut werden sollten. „Die Liste unterhielt unter anderem folgende Pflanzen: Salbei, Muskatellersalbei, Raute, Eberraute, Rosmarin, Kümmel, Anis, Kresse, Petersilie, Sellerie, Liebstöckel, Dill, Fenchel, Senf, Bohnenkraut, Kapuzinerkresse, Bachminze, wilde Minze, Schnittlauch, Zwiebeln, Knoblauch, Koriander und Kerbel. Diese Fülle hat heute kaum ein Kräutergarten zu bieten“, gibt Jörg Trübl zu bedenken.

Traditionelle europäische Würz- und Heilkräuter

Europäische Würz- und Heilkräuter brauchen sich nicht verstecken. Auch wenn Namen wie Brennnessel oder Schafgarbe keinen exotischen Klang verbreiten, ist deren Heilkraft aus den europäischen Gefilden nicht weg zu denken. „Die europäische Medizin vereint das Wissen der Klostermedizin und dem der kräuterkundigen Weisen. Die Heilkräuterkunde wurde im Besonderen durch Hildegard von Bingen geprägt. Die Äbtissin schaffte die Verbindung der Klostermedizin und dem kräuterkundigen Wissen. Sie bezog die die Erfahrungen im Umgang und deren Auswirkungen in ihre Lehre der Kräuterkunde ein“, bemerkt Jörg Trübl.

Kräuter und Gewürze: Wandel vom Luxusgut zum Allgemeingut

Aus den Mauern geschützter Kloster- und Burggärten wanderten die Kräuter im Laufe der Jahrhunderte langsam in die Bauerngärten. Hildegard von Bingen betrieb die verordnete Kultivierung Karl des Großen weiter und ermöglichte dadurch die Verbreitung zur Selbstversorgung. Als im ausgehenden Mittelalter die Buchdruckerkunst erfunden wurde, gelangte die Kunde von der Heilpflanze zusammen mit zahlreichen Rezepten auch unter das gemeine Volk.

In Deutschland werden jährlich circa 95.000 Tonnen Gewürze mit einem Wert von etwa 383 Millionen Euro importiert. Der Verbrauch an Gewürzen ist seit dem Jahr 2000 um 1,4-fache angestiegen; ermittelte der Fachverband der Gewürzindustrie. Unvermahlener Pfeffer und gemahlene Paprika machen etwa ein Drittel der nach Deutschland eingeführten Gewürze aus, gefolgt von Zimt, Muskat, Sternanis, Koriander und Kümmel. Der Anbau von Kräutern und Gewürzen in Deutschland erfolgt auf einer Fläche von circa 8.000 Hektar in landwirtschaftlicher Feldkultur. Zu den wichtigsten Kräutern im Feldkulturanbau zählen: Dill, Fenchel, Majoran, Meerrettich, Petersilie, Pfefferminz, Schnittlauch und Thymian. Als Topfkräuter werden Basilikum, Dill, Gartenkresse, Kerbel, Lavendel, Petersilie, Rosmarin, Salbei, Schnittlauch, Thymian und Zitronenmelisse angeboten. Kräuter und Gewürze wie Bohnenkraut, Dill, Kerbel, Petersilie, Rosmarin, Salbei, Schnittlauch, Beifuß, Borretsch, Estragon, Lauchzwiebeln, Liebstöckel, Majoran, Minze und Pimpernelle sowie die Wurzeln des Meerrettichs werden zudem frisch vermarktet.

Fazit: MABEWO AG – Solar-Dome als In-Door-Farming Anlage – Landwirtschaft 4.0 – autark, modular, mobil

Agrardome, MABEWO AG SchweizMit Innovationen und nachhaltigen technischen Lösungen stellt sich das schweizerische Unternehmen MABEWO AG den Herausforderungen. Jörg Trübl hierzu: „Wie schützen wir das Klima, wie produzieren wir mehr erneuerbare Energie, schonen kritische Ressourcen wie Land und Wasser und wie helfen wir konkret Menschen, denen es nicht zuletzt wegen des Klimawandels an Grundversorgung fehlt?“ Der Schlüssel für die MABEWO AG liegt in der einzigartigen Kombination aus Solartechnik, nachhaltigen Produktionsverfahren und der Vision von MABEWO – MAke a BEtter WOrld. „Vor Ort autark Elektrizität und sauberes Trinkwasser als Grundlage für Gemüse- und Kräuteranbau oder für die Herstellung von Grundstoffen für Arzneimittel in sogenannten Solar-Dome Anlagen erzeugen! Die MABEWO AG setzt auf Erneuerbare Energie und effiziente Verfahren, wie unsere einzigartige Kombination von Solarenergie und Hydroponic ein Beispiel hierfür ist“, erläutert Jörg Trübl. Die Solar-Dome Anlagen mit den unterschiedlichen modularen Produktionseinheiten bereichern die Landwirtschaft durch In-Door Farming, Innovationen und technologischem Fortschritt. Landwirtschaft 4.0 bedeutet die Herausforderung anzunehmen, um den negativen Auswirkungen von Rodung und Gewässerverschmutzung entgegen zu wirken. Sowie das Senken von zugeordneten Emissionen im Bereich Transport und Bewirtschaftung, die effiziente Nutzung der Ressourcen Land, Wasser und Energie in der Landwirtschaft voran zu treiben. Wirtschaftlichkeit und Schutz der Umwelt, sparsamer Energie- und Ressourceneinsatz sowie die Einhaltung der sozialen Standards werden mit den modularen Produktionsanlagen der MABEWO AG vereint. Die MABEWO AG vereint das Wissen um die Gesundheit und den Wert von Nahrungsmittel mit moderner Technologie. Respekt vor den Leistungen der Generationen vor uns. Zugleich ein Aufbruch in eine moderne Landwirtschaft mit Kräutern und vielem mehr.

 

V.i.S.d.P.:

 

Catrin Soldo

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Vertreten durch Herrn Jörg Trübl

Die MABEWO AG steht für Nachhaltigkeit. „Make a better world“ investiert in die Zukunft und schafft die Lebensgrundlage indem grundlegende Bedürfnisse abgedeckt werden: MABEWO nutzt Fotovoltaik Anlagen zur Wasser- und Stromproduktion. MABEWO ist ein verlässlicher lokaler Dienstleister, der die Lebenssituation der Menschen verbessert und Arbeitsplätze schafft. Herr Jörg Trübl ist ausgebildeter Umweltingenieur und verfügt über 20 Jahre praktische und wirtschaftliche Erfahrungen in der Unternehmensführung als Berater, Coach und CEO von KMUs in Europa. Weitere Informationen unter: https://www.mabewo.com/ 

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